Ab Samstag, dem 7. März, zieht die Ausstellung „Grenzland und Zukunftsraum. Geschichte und Gegenwart des Emslandplans in der Grafschaft Bentheim“ des Heimatvereins Grafschaft Bentheim e.V. und der Kulturabteilung des Landkreises Grafschaft Bentheim für drei Wochen in das Haus Westerhoff ein.
Die Ausstellung beleuchtet auf insgesamt acht Tafeln die Geschichte und Wirkung des Emslandplans, eines der größten Infrastrukturprojekte Deutschlands, von 1950 bis heute mit besonderem Blick auf die Grafschaft Bentheim. Sie zeigt, wie sich die Region von einem strukturschwachen Grenzraum zu einem vielfältigen Wirtschafts- und Kulturraum entwickelte. Im Mittelpunkt stehen die politischen, wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Voraussetzungen des Emslandplans sowie seine langfristigen Folgen.
In Bad Bentheim wird die überregionale Perspektive durch eine lokale ergänzt: Der Ausbau von Infrastruktur schuf hier wichtige Grundlagen für Industrieansiedlungen und wirtschaftliche Entwicklung – gefördert durch Mittel des Emslandplans. Die Ausstellung macht diese Geschichte vor Ort greifbar und lädt dazu ein, die Nachkriegsentwicklung der Region sowie ihre aktuellen und zukünftigen Herausforderungen neu zu betrachten.
Die Ausstellungseröffnung findet am Mittwoch, dem 4. März, um 17 Uhr statt; der Heimatverein Grafschaft Bentheim e.V., die Kulturabteilung des Landkreises Grafschaft Bentheim und die Touristinformation Bad Bentheim laden dazu herzlich ein.
Ab dann öffnet die Wanderausstellung im Haus Westerhoff, Heeresstraße 1, 48455 Bad Bentheim, jeden Samstag und Sonntag von 14 bis 17 Uhr bis einschließlich 22. März.
Dies ist eine Ausstellung des Heimatvereins Grafschaft Bentheim e.V. in Kooperation mit dem Kreis- und Kommunalarchiv und dem Kulturmanagement des Landkreises Grafschaft Bentheim, gefördert durch die Emsländische Landschaft e.V. mit Mitteln des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur.